Als KMU langfristig planen – die Methode Effectuation | Schönfeld Unternehmensberatung

Positive Resonanz: Methode „Effectuation“ kommt bei Mitgliedern des BVMW gut an

August 2014
Frau Riedel-Schönfeld erklärt Mitgliedern des BVMW die Methode Effectuation

Am Dienstag, dem 12.08.2014, lud Sabine Riedel-Schönfeld von der Schönfeld Unternehmensberatung Mitglieder des BVMW, des Bundesverbands mittelständische Wirtschaft, in der GLS Sprachenschule in Berlin dazu ein, sich in ihrem Vortrag über die Managementmethode „Effectuation“ zu informieren.

In ihrer kurzen Einführung äußerte die Regionalleiterin Hauptstadtregion Süd des BVMW, Frau Dipl.-Ing. Birgid Zoschnik, sich sehr positiv über die so eröffnete Gelegenheit, den Blick über den Tellerrand zu wagen. Gerade im Alltagsgeschäft gerieten ungewöhnliche Strategieansätze allzu schnell aus dem Fokus. So fand die Veranstaltung auch regen Zuspruch in der Berliner Regionalgruppe.

Gleich zu Beginn gab es für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Gelegenheit, in Mini-Labs eigene Unternehmensstrategien und Kreativmethoden zu reflektieren und sich über die unterschiedlichen Perspektiven in den Kleingruppen auszutauschen. Anstelle einer allgemeinen Vorstellungsrunde, bot der fokussierte Kontakt in den Mini-Labs die Möglichkeit zu einem intensiven ersten Kennenlernen über das gemeinsame berufliche Interesse. Darüber hinaus standen alle Vortragsbesucherinnen und –besucher sofort im Thema und hatten Gelegenheit, die Vortragsthesen zu den erarbeiteten Perspektiven in Bezug zu setzen.

Globalisierungstrends, eine wachsende Schnelligkeit in der Kommunikation und auch die Fülle an Informationen, mit denen Unternehmerinnen und Unternehmer heute in ihrer täglichen Arbeit konfrontiert sind, führen zu einer gewissen Schnelllebigkeit von Märkten, Geschäftsmodellen und Produktlebenszyklen. Deutlich wurde in den Feedbackgesprächen nach Vortragsende, dass unter den Teilnehmerinnen und Teilnehmern eine große Übereinstimmung dahingehend bestand, dass es zusehends schwieriger für mittelständische Unternehmen wird, langfristig zu planen.

Die Methode „Effectuation“, die sich an gegebenen Umständen und gegenwärtigen Chancen orientiert und eine größere unternehmerische Flexibilität erlaubt als das an langfristigen Businessplänen orientierte klassische Management, wurde so als regelrecht befreiend aufgefasst. Sabine Riedel-Schönfeld zeigte sich mit diesem Ergebnis zufrieden:

„Gerade für den Mittelstand scheint das eine Entlastung zu sein, zwar einen Rahmen zu haben aber nicht immer in definierten Plänen denken zu müssen. Eine unternehmerische Vision zu haben, die jedoch Modifikationen und den Blick nach rechts und links erlaubt, eröffnet einen wesentlich kreativeren Ansatz der Zielausrichtung als dies in der traditionellen Managementmethodik der Fall ist.“

Beim anschließenden Sektempfang wurden die Thesen in Einzelgesprächen vertieft und auch von der Möglichkeit zum Netzwerken mit branchenfremden Unternehmerinnen und Unternehmern kräftig Gebrauch gemacht.

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